Dr. Michael Sashegyi - Plasticher Chirurg
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Fettabsaugung

Alle Gewebe heilen sich mit Narben. Das Aussehen von Narben und das Verhalten sind unterschiedlich. Im Idealfall, die sogenannte biologische Narbe, ist dünn, leicht und unauffällig, mit weichen Oberfläche, kaum sichtbar, die Funktion wird nur geringfügig oder überhaupt nicht gestört. Es gibt in der Haut sogenannte dynamische Kraftlinien, welche an jedem Körperteil gut zu bestimmen sind, und die Schnittführung oder das Verlauf von der Narbenrichtung, welche dementspricht, kann zu optimalen Narben führen.

Wenn die oben genannte Richtlinien nicht berücksichtigt werden, können abnorme Narben auftreten. Die Narbe ist immer eine Ersatzgewebe, deren Erscheinungsbid unterschiedlich ist.

Es gibt drei Formen: A. atrophische, B. hypertrophe C. Keloid

A. atrophische Narben. Mit dünner Oberfläche, ein Teil der hypertrophischen Narben entwickelt sich in diese Form, am häufigsten hypopigmentiert, die sind weich, haben gutbestimmte Grenzen rund um das umliegende Gewebe. Tritt vor allem nach ausgedehnten Verbrennungen auf. Behandlung: Entfernung in der frühen Phase, bevor es sich nicht zu irreversiblen Schäden an der umliegenden Gewebe führt.

B hypertrophische Narben. Überschreiten die ursprünglichen Grenzen des Gewebedefektes nicht, mit scharfen Konturen, aus der Umwelt sich hervorgehoben. Die haben eine atrophische Oberfläche. Behandlung: bis die Schlaf-Phase warten, dann die Exzision, nicht zu früh, bis es eine Narbenaktivität gibt. Indikator kann die Farbe sein.

C. Keloid. Überschreiten die ursprünglichen Grenzen des Gewebedefektes, oder der Inzision nach einer Operation oder Verletzung, oder spontane abnormale Narbengewebe. Geprüft gutartige Bindegewebe-Tumoren. Wachstropfenförmige, rote Oberfläche, in der Wachstum-Phase bilden sich kleine krähenfussförmige Fortsätze, es gibt keine Tendenz zur spontanen Heilung. Symptome: selten Schmerzen, häufiger Juckreiz, Brennen, Deformität. Sein Ursprung ist unbekannt. Eingriff an der Haut (Injektion, Chirurgie, Unfall), aber auch spontan auftretende hormonelle Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle in der Entwicklung ( in Pubertät, Schwangerschaft sind häufiger).

Häufigste Lokalisation auf dem Schulter, über dem Brustbein, Brust, Arme, Ohren, Ohrläppchen. Wenn die Symptome vorliegen, mindestens 1-1,5 Jahr lang, kann es diagnostiziert werden. Bis dann ist es als hypertrophische Narbe zu Behandeln. Bösartige Umwandlung ist bisher nicht klar.
Behandlung: Steroide (Kenalog) Injektion wird örtlich verwendet. Die chirurgische Exzision alleine ist keine Option, weil es innerhalb von 2 Jahren fast 40% Rezidiv gibt. (The Surgical Clinics of North America, June 1997, 77: 3, 509-528, 575-586, 587-606)

Die derzeit anerkannte Behandlungsmethode ist die chirurgische Exzision und anschließende Kombination von Röntgenbestrahlung. Wenn die Wunde nicht mit spannungslosen Nähten zuzunähen ist, soll es eine Spalthauttransplantation durchgeführt werden. Die Röntgenbestrahlung soll innerhalb von 24 Stunden nach der Excision begonnen werden, das ist eine empirische Tatsache, die Ursache ist bisher nicht bekannt.

Als Komplikation in den bestrahlten Bereiche kann Hyperpigmentierung entstehen. Das Ergebnis der Kältebehandlung können atrophische Narben sein.

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