Dr. Michael Sashegyi - Plasticher Chirurg
NasenkorrekturenNasenkorrekturen
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Patienteninformationen über Nasenkorrekturen

Die Entwicklung des knöchernen, knorpeligen Skeletts der Nase wird bis zum 16-18. Lebensjahr beendet. Eine Nasenplastik kann früher, vor Ende der Flegeljahre nur in Ausnahmefall durchgeführt werden. In unserer Praxis beschäftigen wir uns praktisch ausnahmslos nur mit erwachsenen Patienten. Ein bedeutender Teil, der sich zur Nasenplastik meldenden Patienten möchte die Modellierung ihrer gesunden, gut funktionierenden Nase. Neben dem Wunsch nach einer vorteilhafteren Erscheinung machen auch physikalische Beschwerden die Operation erforderlich, oder aber der Eingriff ist auf einer Deformation begründet, die durch eine Verletzung oder eventuell durch eine Operation zustande kam. Der Aufstellung des Operationsplanes können Röntgenuntersuchungen und mehrere fachärztliche Untersuchungen vorausgehen, wodurch die Formänderungen, die die ästhetischen Einheiten der Nase betreffen, analysiert werden. Man muß bei der Korrektur der störenden Veränderungen, die vom Patient beklagt werden, beachten, wie die einzelnen Einheiten der Nase zueinander, bzw. die gesamte Nase zum Charakter des Gesichtes im Verhältnis stehen.

Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung, nach der Anwendung eines Beruhigungsmittels vorgenommen werden, oder aber entsprechend dem Anspruch des Patienten auch unter Narkose erfolgen. Meistens werden Operationen, die die gesamte Nase betreffen, unter Narkose durchgeführt. Die Schnitte werden innerhalb der Nasenöffnung, am einer versteckten Stelle gemacht, so bleibt keine sichtbare Außennarbe zurück. Nach der Operation entwickeln sich um die Augen Schwellungen und Blutunterlaufungen, die innerhalb von zwei Wochen verschwinden. Man muß mit keinem Wundschmerz rechnen, aber die Nasentamponade, die am Ende der Operation hochgesetzt wird, kann ein Spannungsgefühl verursachen. Schneuzen ist zwei Wochen lang verboten!!! Der sickernde Ausfluß und Blut dürfen nur abgetupft werden. Die Tamponade wird nach zwei bis drei Tagen entfernt. Danach ist meistens kein erheblicher Ausfluß und keine Blutsickerung mehr zu erwarten. Eine äußerliche Gipsbefestigung ist durchschnittlich 7-10 Tage erforderlich. Der Patient kann nach der Entfernung der Tamponade heimkehren. Es wird dann empfohlen, zu ruhen, die Nase trocken (mit Eispacks) zu kühlen und sie zu schützen. Die Schleimhaut der Nasenöffnungen muß mit Nasencreme behandelt und die Nasenöffnung mit in Paraffinöl eingetauchten Ohrenstäbchen gesäubert werden. Es gibt keine Fädenentfernung wegen der Anwendung von Absorptionsfäden. Nach der Gipsentfernung wird dann die erreichte Formänderung sichtbar, aber das endgültige Ergebnis entwickelt sich erst 2-3 Monate nach der Operation, da die Nasenhaut sich an das knöcherne-knorpelige Skelett anpassen muß.

Die Nase ist eine ästhetische Einheit, die den Charakter des Gesichtes erheblich beeinflusst. Ihre Deformitäten können im Gegenteil zu anderen unvorteilhaften und störenden Körperdeformitäten nicht verborgen werden.

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